Das CCC München TUM schätzt die enge Zusammenarbeit mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern sowie die aktive Mitgestaltung in fachübergreifenden Netzwerken.
Diese Kooperationen ermöglichen einen kontinuierlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch, fördern Innovationen in Forschung, Prävention und Versorgung und stärken eine hochwertige, patientenzentrierte Krebsmedizin über Sektor- und Ländergrenzen hinweg.

BZKF Bayerisches Zentrum für Krebsforschung – stärkt die landesweite Vernetzung der Krebsforschung in Bayern.

Kurzprofil: 2019 gegründeter Verbund der sechs bayerischen Universitätsklinika zur standortübergreifenden Krebsforschung und -versorgung. Ziel ist ein gleichwertiger Zugang zu aktuellen Diagnostik- und Therapieoptionen in Bayern sowie die Bündelung von Expertise zu Krebsberatung, -behandlung und -forschung. Die Biobanken der Standorte sind in der German Biobank Alliance vertreten. Weitere Einblicke in Aufbau und Entwicklungen des Verbunds bieten die zugehörigen Bereiche.

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CCC-Netzwerk Das Netzwerk der Comprehensive Cancer Center – vereint Spitzenforschung und -versorgung.

Kurzprofil: 2009 auf Initiative der Deutschen Krebshilfe gegründeter Verbund aller Onkologischen Spitzenzentren. Bündelt Expertise, Interaktionen und Außendarstellung zur Beschleunigung translationaler Forschung und zur Stärkung kliniknaher Versorgung. Arbeitsgruppen erarbeiten u. a. SOPs, Konzepte zu Gewebebanken und Psychoonkologie; erarbeitete Standards werden deutschlandweit zugänglich gemacht.

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dnpm Deutsches Netzwerk Personalisierte Medizin – fördert Forschung und Wissenstransfer zur Präzisionsonkologie.

Kurzprofil: Bundesweites Netzwerk aus 26 Universitätskliniken mit Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM). Ziel sind standardisierte Zugangswege zur personalisierten Onkologie. Molekulare Diagnostik identifiziert individuelle Alterationen; Molekulare Tumorboards beraten zu passgenauen Therapieoptionen, inklusive Studienbeteiligung.

 
nNGM Nationales Netzwerk Genomische Medizin – bündelt Expertise zur molekularen Tumordiagnostik und Therapie.

Kurzprofil: Seit 2018 bundesweit vernetztes Programm (Weiterentwicklung des Kölner Netzwerks Genomische Medizin) mit Fokus auf Lungenkrebs. Sichert Zugang zu moderner molekularer Diagnostik und innovativen Therapien; Integration klinischer Studien. Gefördert durch die Deutsche Krebshilfe.

 
OECI Organisation of European Cancer Institutes – setzt europäische Qualitätsstandards für Krebszentren.

Kurzprofil: Internationale Organisation mit über 120 Mitgliedern (u. a. europäische Comprehensive Cancer Centres). Fördert multidisziplinäre, personalisierte Behandlung, Qualitätsentwicklung und Forschung; beteiligt an EU-Initiativen (z. B. Europäische Krebsmission, EU-Beating Cancer Plan). Zertifizierungs- und Akkreditierungsprogramme unterstützen Struktur- und Prozessqualität.

 
ONCOnnect Ein bundesweites Projekt zur Stärkung der Vernetzung in der Onkologie.

Kurzprofil: Verbundprojekt, gefördert durch die Stiftung Deutsche Krebshilfe (13,8 Mio. € bis Mai 2027), koordiniert durch die Universitätsmedizin Frankfurt. Beteiligt sind das CCC-Netzwerk, das Nationale Krebspräventionszentrum (NCPC) und Patientenvertretungen. Ziel ist der Ausbau regionaler Outreach-Netzwerke und Best-Practice-Modelle in fünf Handlungsfeldern, um den wohnortnahen Zugang zu CCC-Angeboten zu stärken. Das CCC München ist in zwei Feldern aktiv: Am TUM Klinikum entstehen die Präventionsplattform „ONCOprevent“ und Standardkonzepte zur Krebsprävention im Setting Arbeit, am LMU Klinikum ein überregionales CCC-ECTU-Board.

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OnkoNetzOberland Regionales Netzwerk für wohnortnahe, patientenzentrierte Krebsversorgung im bayerischen Oberland.

Kurzprofil: Durch die Deutsche Krebshilfe gefördertes Modellprojekt zur dezentralen onkologischen Versorgung im ländlichen Raum. Das Netzwerk wird gemeinsam vom Klinikum Garmisch-Partenkirchen und dem CCC München getragen. Der Transfer spezialisierter Angebote in die Region steht im Vordergrund – etwa durch strukturierte Zugänge zu Information, Beratung und weiterführender onkologischer Expertise. Ergänzt wird das Modell durch digitale Anwendungen, patientenberichtete Outcomes (PROMs) sowie aufsuchende Versorgungselemente wie „Flying Nurses“ und „Flying Psychoonkologen“.

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