FBREK-Zentrum

Das Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs betreut Frauen mit genetisch bedingt erhöhtem Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs von der Risikofeststellung, interdisziplinären Beratung und Gendiagnostik bis zur intensivierten Früherkennung und Nachsorge.

Aufgabenbereich

Das Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs betreut Frauen mit genetisch bedingt erhöhtem Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs von der Risikofeststellung, interdisziplinären Beratung und Gendiagnostik bis zur intensivierten Früherkennung und Nachsorge.

Von familiärem Brust- und Eierstockkrebs spricht man, wenn in Familien das Risiko für Brustkrebs und/oder Eierstockkrebs erhöht ist. Dies ist der Fall, wenn eine genetische Veränderung mitverantwortlich für die Krebsentstehung ist.

Intensive, interdisziplinäre und langfristige Betreuung

Frauen mit Verdacht auf ein genetisch bedingt erhöhtes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs, basierend auf den Kriterien des Deutschen Konsortiums für familiären Brust- und Eierstockkrebs, können sich in der Tumorrisikosprechstunde der gynäkologischen Tumorgenetik der Frauenklinik vorstellen.

Im Rahmen der interdisziplinären gynäkologischen und humangenetischen Beratung wird das individuelle Risiko für das Auftreten von Brust- und Eierstockkrebs bestimmt. Bei entsprechender Indikation kann eine molekulargenetische Testung im Labor der gynäkologischen Tumorgenetik erfolgen. Das Labor ist nach DIN EN ISO 15189:2014 akkreditiert und arbeitet nach den neuesten wissenschaftlichen Standards.

Basierend auf der Einschätzung der individuellen Risikosituation und dem Ergebnis der molekulargenetischen Untersuchung können Patienten direkt an ein entsprechendes Früherkennungs- und Nachsorgeprogramm angebunden werden. Die Untersuchungen erfolgen in der Abteilung für Mammadiagnostik des Instituts für Röntgendiagnostik (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Marcus R. Makowski).