Kopf-Hals-Tumorzentrum

Über das Jahr werden mehr als 1.000 Vorstellungen in der Kopf-Hals-Tumorkonferenz diskutiert, wobei einerseits die umfangreiche Expertise der vorgenannten Kliniken und Institute und andererseits die Berücksichtigung der ganz persönlichen Situation des Patienten die Grundlage für bestmögliche Behandlungsergebnisse bilden.


Die beiden Kliniken der Technischen Universität und der Ludwig-Maximilians-Universität gründeten 2013 das Comprehensive Cancer Center München (CCCM), das seit 2015 von der Deutschen Krebshilfe als „Onkologisches Spitzenzentrum“ gefördert wird.

Bereits 2010 haben sich am Universitätsklinikum rechts der Isar mehr als dreißig Kliniken und Institute im Comprehensive Cancer Center MünchenTUM (CCCMTUM) zusammen gefunden. Unter seinem Dach befassen sich von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte (OnkoZert) Organ-Tumorzentren mit den jeweils fachspezifischen Krebserkrankungen.

Beteiligte am Kopf-Hals-Tumorzentrum

  • Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Klinik und Poliklinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie
  • Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III (Hämatologie & Onkologie)
  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
  • Institut für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie
  • Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
  • Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
  • Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie
  • Sektion Psychosoziale Onkologie der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Palliativmedizinischer Dienst

Tumorboard

Wir führen wöchentlich Fallbesprechungen (Tumorboard) durch, die mit einer Therapieempfehlung für die jeweiligen Patienten abschließen. So werden über das Jahr mehr als 1.000 Vorstellungen in der Kopf-Hals-Tumorkonferenz diskutiert, wobei einerseits die umfangreiche Expertise der vorgenannten Kliniken und Institute und andererseits die Berücksichtigung der ganz persönlichen Situation des Patienten die Grundlage für bestmögliche Behandlungsergebnisse bilden.

Selbsthilfe

Das Kopf-Hals-Tumorzentrum rechts der Isar kooperiert eng mit der Selbsthilfegruppe für Kehlkopfoperierte, an Kehlkopfkrebs erkrankten Menschen und Menschen mit Kopf-Hals-Tumoren. Die Selbsthilfegruppe bietet die Möglichkeit zu Gesprächen, Beratung und Hilfestellung für Betroffene und deren Angehörige. 

Studien

Zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen führen wir regelhaft Studien durch.

Derzeit durchgeführte Studien:

  • Monozentrische, doppelblind-randomisierte Studie: Lipoaerosol-Inhalation zur Aufrechterhaltung der funktionalen Integrität des Tracheobronchialsystems bei Patienten nach Tracheotomie
  • Prospektiv, monozentrische Studie: Durchführbarkeit der Radiofrequenz-assoziierten Resektion von Tumoren im Bereich der Mundhöhle und des Oropharynx
  • Wirksamkeit einer postoperativen adjuvanten Strahlentherapie bei Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle oder des Oropharynx und gleichzeitig histologisch gesicherter solitärer ipsilateraler zervikaler Lymphknotenmetastase (pN1)
  • Vergleich der Transplantatperfusion und Donor-site-Morbidität am Unterarm nach Entnahme von sub- und suprafaszialen Radialis-Transplantaten zur Rekonstruktion von Gewebedefekten der Kopf-Hals-Region